Liebe Eppanerinnen und Eppaner!
Seit Beginn dieser Amtszeit haben wir uns intensiv mit den verschiedenen Parkplatzflächen in Eppan beschäftigt. So etwa mit dem Parkplatz in Montiggl, der inzwischen funktioniert, aber auch mit jenen Flächen, die dauerhaft besetzt sind, obwohl sie eigentlich von Pendlerinnen und Pendlern genutzt werden sollten. Hier wurden bereits Maßnahmen gesetzt, die mitunter lediglich zu Verlagerungen geführt haben.
Zweifellos sind Pendlerparkplätze ein wichtiger Baustein für einen funktionierenden öffentlichen Personennahverkehr. Von besonderer Bedeutung in Eppan sind die Parkplätze Bahnhof-Recyclinghof, Tetterparkplatz, an der Feuerwehrhalle in St. Pauls, bei der ehemaligen Gärtnerei Gamberoni sowie an der Haltestelle Pillhof. Diese Plätze sind für viele Pendlerinnen und Pendler ein zentraler Bestandteil ihres Alltags, gleichzeitig stoßen die Kapazitäten oft an ihre Grenzen.
Zur dauerhaften Belegung durch Fahrzeuge, die nicht täglich genutzt werden, kommt ein Thema, das zuletzt verstärkt wahrgenommen wird: abgestellte Camper. Rechtlich sind diese den Pkw gleichgestellt, sodass gezielte kurzfristige Maßnahmen schwierig sind und nicht immer zum unmittelbaren Ziel führen.
Als Gemeindeverwaltung setzen wir daher schrittweise Maßnahmen um: zeitliche und räumliche Beschränkungen, bauliche Anpassungen sowie verstärkte Kontrollen durch die Ortspolizei. Gleichzeitig stehen wir im Austausch mit Landesverwaltung und STA, um insbesondere beim Recyclinghof eine klare Struktur mit einem ausgewiesenen Pendlerbereich zu schaffen. Auch im Gemeindeentwicklungsprogramm werden zusätzliche Flächen geprüft.
Klar ist: Pendlerparkplätze sind nicht für die dauerhafte Nutzung gedacht. Es braucht ein vernünftiges Miteinander und die Rücksichtnahme aller. Wo das nicht gelingt, werden wir konsequent gegensteuern und die Regelungen entsprechend anpassen.
Euer Bürgermeister
Lorenz Ebner